Regionalbischof Dr. Claas Cordemann hat beim ökumenischen Regionalgottesdienst zum Reformationstag (31. Oktober) in der Hildesheimer St.-Andreas-Kirche für mehr Zuhören und einen verantwortlichen Umgang mit Freiheit geworben: „Veränderung beginnt nicht mit dem Tun. Veränderung beginnt mit dem Hören.“ Cordemann erinnerte zugleich an die jüdischen Wurzeln des Christentums und an Luthers judenfeindliche Schriften.
Ökumenischer Gottesdienst am Reformationstag
Dass Evangelische und Katholiken den Reformationstag gemeinsam feiern, hat in Hildesheim Tradition. In der gut besetzten Andreaskirche gestalteten die stellvertretende Superintendentin Anke Garhammer-Paul und der stellvertretende Superintendent und Andreas-Pastor Dr. Janis Berzins die Liturgie mit dem katholischen Stadtdechanten und Domkapitular Marcus Scheiermann. Hinter dem Altar hatte der Basilikachor St. Godehard unter Leitung von Kantor Tobias Meyer Aufstellung genommen. An der Orgel spielte Katariina Lukaczewski; Prof. Dr. Jörg Bölling übernahm die Orgelbegleitung des Chores.


