Christof Pannes

Christof Pannes

Kirchenkreiskantor

Kirchenkreis Peine

Warum haben Sie für die Landessynode kandidiert?

Als jemand, der beruflich in der Kirche tätig ist, möchte ich mich aber nicht nur in meinem eigenen Fachgebiet engagieren, also in der Musik, sondern ich möchte auch darüber hinaus Verantwortung übernehmen und meinen Teil dazu beitragen, dass in den Gremien unserer Kirche gute Entscheidungen getroffen werden.
Deswegen war ich bereits von 2002 bis 2013 Mitglied der Landessynode, und deswegen habe ich bei der letzten Wahl 2025 wieder kandidiert.

Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit besonders wichtig?

Ich schätze die Arbeitsweise der Synode sehr. Es geht dort nicht um Rechthaberei oder um Machtausübung, sondern es geht um den Austausch von Argumenten und um vielfältige Sichtweisen auf die Sachthemen, mit denen wir uns befassen. Wir hören aufeinander und wir sind auch bereit, unsere eigenen Standpunkte und vorgefassten Meinungen zu überdenken und zu revidieren.

Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?

Für die Kirche von morgen wünsche mir, dass sie ein wichtiger Teil unserer demokratischen Gesellschaft bleibt und dass sie weiterhin für das Gemeinwohl eintritt und dabei insbesondere auch den Schwächeren eine starke Stimme gibt. 
Ich wünsche mir aber auch, dass Kirchen besondere Orte bleiben und Rückzugsmöglichkeiten bieten, wo die Uhren irgendwie anders ticken, wo es etwas langsamer zugehen darf und etwas friedlicher und gerne auch etwas feierlicher als außerhalb der Kirche.

Gremien

Mitglied:

Planungsausschuss

Rechtsausschuss

 

Gruppe Offene Kirche